Führung durch den „Bonner Bogen“: Sa., 5. Apr. 2014 15:00 Uhr

Zementfabrik Bonn4

Historische Führung durch den Bonner Bogen (ehemalige Zementfabrik) – vom Industriestandord zur High-Tech-Schmiede – mit Gerhard Kirschlinne, Dauer ca. 2 Stunden.

Der Bonner Rheinbogen ist der zur Zeit wohl spannendste Stadterweiterungs- und Entwicklungsraum Bonns. Das war er jedoch auch schon einmal vor rund 150 Jahren. Damals errichtete der Begründer der deutschen Zementindustrie, Hermann Bleibtreu, hier einen der bedeutendsten frühen Industriestandorte Deutschlands. Vieles erinnert auch heute noch an diesen Industriepionier und die Zementherstellung wie die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der Rohmühle, der Direktorenvilla und des Wasserturms.

Diese historischen Gebäude wurden in ein völlig neues und hochmodernes Nutzungs- und Architekturkonzept einbezogen, das von zwei Wirtschaftspionieren der heutigen Zeit in Zusammenarbeit mit einem Bonner Architektenbüro entwickelt und erfolgreich realisiert wurde. Der frühe Industriestandort erhielt somit eine moderne Neuauflage. Auf der 12 ha großen Industriebrache sind in 4 Bürokomplexen etwa 4500 Arbeitsplätze für moderne Hight-Tech-Unternehmen entstanden.

Im Zentrum der Anlage liegt das „Kameha Grand“, ein überaus eigenwilliger und moderner Hotelbau, der mit höchsten Architekturpreisen ausgezeichnet wurde.

Besondere Aufmerksamkeit gebührt dem Bonner Bogen auch, weil er von der größten und modernsten Geothermieanlage Europas, einer neuartigen Pendelsspeicher-Anlage, versorgt wird, was ebenfalls seinem offiziellen Namen „Innovations- und Technologiepark Bonnvisio“ gerecht wird.

Treffpunkt:
Sa. 5. April 2014, 15:00 Uhr Ecke Königswinterer Str. /Ecke Heinrich-Konen-Str. (Nähe Polizeipräsidium). Anfahrt mit der Bahn zur Haltestelle „Ramersdorf“ (Linie 62, 66 und 68)
Zielgruppe:
Mitglieder und interessierte Gäste.


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Führung durch das „Kleine Jüdische Lehrhaus“: Sa., 15. Mär. 2014 15:00 Uhr

Nathan Zuntz

Besuch in Oberkassel: Führung durch das „Kleine Jüdische Lehrhaus“ mit Frau Gabriele Wasser. Anschließend Gang durch den historischen Ortsteil.

Seit mittlerweile 5 Jahren hält das Kleine Jüdische Lehrhaus die Geschichte der Juden am Rhein vor allem mit Bezug auf die Stadt Bonn lebendig. Dargestellt werden u.A. der Physiologe Prof. Nathan Zuntz (1847-1920) der untersuchte, welchen Einfluß Höhe auf den Menschen hat. Sein Großvater hatte zuvor (1837) die Kaffeerösterei Zuntz (Zuntz sel. Wwe) aufgebaut.


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Treffpunkt:
Sa. 15. Mär. 2014, 15:00 Uhr Hintereingang Jakobstr. am Kleinen Jüdischen Lehrhaus, Königswinterer Str. 647. Anfahrt Linie 62 und 66 bis Oberkassel-Nord, von dort Fußweg von 4 min. Anfahrt Linie 603 14:23 Uhr ab Poppelsdorfer-Platz, Umstieg in die Line 62 am Bertha-von-Suttner Platz 14:40 Uhr.
Eintritt:
ca. 5,00 €
Zielgruppe:
Mitglieder und interessierte Gäste.

Veranstaltungsankündigung Februar-März 2014.

Wolfgang Paul – der Teilchenfänger: Sa., 15. Feb. 2014 15:00 Uhr

Deutsches Museum Bonn (Wikimedia Commons/Rainer Zenz, CC-BY-SA)

Besuch der Sonderausstellung „Wolfgang Paul – der Teilchenfänger im Deutschen Museum Bonn.

Der erste Bonner Nobelpreisträger Prof. Wolfgang Paul war ab 1952 Direktor des Physikalischen Instituts, welches vor gut 100 Jahren auf dem Campus Poppelsdorf in der Nussallee 12 ein neues Institutsgebäude erhalten hatte (mit heute noch sehenswertem Treppenhaus!) – er wirkte nicht nur in oberirdischen Hörsälen und Experimentierlabors, sondern auch unterirdisch: Im Keller des Nachbargebäudes installierte er 1958 den ersten deutschen Elektronenbeschleuniger-Ring mit starker Magnet-Fokussierung, 1967 ersetzt durch ein leistungsfähigeres 2.3 GeV-Synchrotron. Und kurz vor Verleihung des Nobelpreises an Wolfgang Paul (1989) wurde der vom Synchrotron gespeiste ovale ELSA-Tunnel in Betrieb genommen, wo die Elektronen bis 3.5 GeV beschleunigt werden – sie flitzen bei jeder Umdrehung ein kurzes Stück unterhalb der Nussallee! Einzelheiten hierzu sowie zu weiteren Erfindungen und Aktivitäten von Prof. Wolfgang Paul können bei einem Rundgang durch das Museum mit Prof. W. Alt erkundet werden.

Kostenbeitrag:
Eintritt 3,50 €
Treffpunkt:
Sa. 15. Feb. 2014, 15:00 Uhr im Deutschen Museum, Ahrstr. 45 an der Kasse. Anfahrt ab 14:29 Uhr ab Poppelsdorfer Platz mit der Linie 631, Ankunft Haltestelle Ahrstr./Deutsches Museum Bonn 14:49 Uhr, von dort Fußweg von 2 min.
Zielgruppe:
Mitglieder und interessierte Gäste.

Veranstaltungsankündigung Februar-März 2014.

Jahreshauptversammlung: Sa., 18. Jan. 2014 15:00 Uhr

Ort und Zeit:
Samstag 18. Januar 2014 15:00 Uhr, Pfarrsaal Sankt Sebastian.

Tagesordnung:

  • Begrüßung und Einführung
  • Feststellung der Beschlussfähigkeit
  • Jahresrückblick 2013 und Bericht über das geplante „virtuelle Bonner Industriemuseum“
  • Kassenbericht 2012/2013
  • Entlastung und Entlassung des Vorstandes
  • Neuwahl des Vorstandes
  • Vorstellung des Jahresprogramms 2014
  • Verschiedenes … sowie Gemütliches Zusammensein bei Speis und Trank!

Erzählcafé: Sa., 23. Nov. 2013 15:00-17:00 Uhr

Stiftung-Pfennigsdorf, Bonn-Poppelsdorf„Ich war der strubbelichste Messdiener“, was ich als Junge im Poppelsdorf der Nachkriegszeit erlebte..,

Erzählungen von Karl Kaldeich – und anderen, die dazu beitragen wollen. Dieses schon traditionelle „Erzählcafé“ wird mit Kaffee und Kuchen verschönert.

Ort und Zeit:
Sa. 23. Nov. 2013, 15:00-17:00 Uhr.
In der Kulturstiftung Pfennigsdorf,
Poppelsdorfer Allee 108.
Anmeldung:
Im Heimatmuseum oder bei Christian Kleist, Tel. 0228-234890.
Kosten:
Eintritt frei, Spende für Kaffee und Kuchen erbeten.
Zielgruppe:
Mitglieder und interessierte Gäste.

Besuch des Siebengebirgsmuseums in der alten Weinstadt Königswinter: Sa., 12. Okt 2013 16:00 Uhr

Siebengebirgsmuseum

Besichtigung des neuen Siebengebirgsmuseums in Königswinter mit Führung.

Ort und Zeit:
Samstag, 12. Oktober 2013 16:00 Uhr.
Treffpunkt:
Siebengebirgsmuseum, Kellerstraße 16. Anfahrt mit dem ÖPNV mit Linie 66 ab 15:18 Uhr ab Bonn Hauptbahnhof bis Königswinter Fähre.

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Kosten:
Eintritt Museum pro Person 2.50 €.
Ausklang:
Gemeinsames Abendessen mit edlem Rebensafte im Weinlokal „Altes Fährhaus“ an der Rheinpromenade (Rheinallee 4) ab ca. 18:00 Uhr.

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Zielgruppe:
Mitglieder und interessierte Gäste.

Exkursion zur Abtei Brauweiler mit historischer Führung: Sa., 13. Juli 2013 09:00 Uhr

Abtei Brauweiler Innenhof 01

Ort und Zeit:
Samstag, 13. Juli (Neuer Termin!) 2013 9:00 – 18:00 Uhr.
Treffpunkt:
Gemeinsame Busfahrt, Treffpunkt 09:00 Uhr vor der Clemens-August-Schule.
Kosten:
€ 10.00. Bitte um Anmeldung und Zahlung bis zum 21. Juni im Museum oder per Brief an Christian Kleist.
Zielgruppe:
Mitglieder und interessierte Gäste.

Die Abtei Brauweiler, gegründet 1024 von dem lothringischen Pfalzgrafen Ezzo und seiner Gemahlin Mathilde, Tochter Kaiser Ottos II., gehört mit ihrer romanischen Abteikirche, dem mittelalterlichen Kreuzgang und den barocken Prälaturgebäuden zu den schönsten erhaltenen Klosteranlagen im Rheinland und symbolisiert ein beinahe 800-jähriges klösterliches Leben. Noch heute prägt die ehemalige Benediktiner-abteikirche St. Nikolaus als weithin sichtbares Wahrzeichen die Landschaft.

Nach der Besetzung durch französische Revolutionstruppen erfolgte mit dem Napoleonischen Konsularbeschluss 1802 die Aufhebung des Brauweiler Klosters und 1809 Bestimmung zu einer Bettleranstalt, aus der in preußischer Zeit ab 1815 die „Arbeitsanstalt Brauweiler“ mit zahlreichen Werkstätten hervorging.

Bereits ab 1920 als Gefängnis genutzt, wurden Teile der Gebäude ab 1933 als Konzentrationlager und Gestapo-Gefängnis okkupiert. Hier war auch 1944 Konrad Adenauer inhaftiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Komplex bis 1969 wieder als „Rheinische Arbeitsanstalt Brauweiler“ eingerichtet und diente anschließend bis 1978 als Psychiatrische Landesklinik.

Heute sind die umfangreichen Zusatzbauten weitgehend dem schönen Park gewichen, dessen eindrucksvolle Besonderheit als Naturdenkmal der 1000-jährige Maulbeerbaum bildet, welcher der Sage nach von der Stifterin Mathilde einst gesetzt wurde.

Mitteilungen Juni-Juli 2013

Geschichtlicher Rundgang durch Lessenich und Meßdorf: Sa., 15. Juni 2013 15:00 Uhr

Lessenich(Bonn) St. Laurentius5343

Führung durch Heribert Faber und Wolfgang Alt.

Ort und Zeit:
Samstag, 15. Juni 2013 15:00 Uhr.
Treffpunkt:
Bushaltestelle „Lessenich Kapelle“.
Zielgruppe:
Mitglieder und interessierte Gäste.

Die in idyllischer Umgebung gelegene St. Laurentiuskirche von Lessenich weist eine lange wechselvolle Geschichte auf. Ihr Vorgängerbau wurde auf dem Gelände einer gallo-römischen Kultstätte errichtet, ganz in der Nähe eines wohl schon alten Bachübergangs der „römischen Bergstraße“, welche von Kessenich über den heutigen Poppelsdorfer Platz, dann über Endenich nach Alfter und weiter nach Köln führte.

Die heutige Kirche vermittelt als einzige unter den einst vorhandenen romanischen Chorturmkirchen im Bonner Raum nach Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes den Eindruck dieses Kirchentyps. Unverputzt gelassene römische Ziegel in der Westfassade der um 1080 datierten Kirche künden, dass Lessenich spätestens zur Römerzeit besiedelt war; der Name lässt sich auf „Lasciniacum“ (= Gehöft des Lascinius) zurückführen.

Zusammen mit Kirchengütern des Bonner St. Cassiusstiftes in Lessenich wird im Jahre 1131 auch in Meßdorf („Mehtestorp“ = Dorf des Mehti) ein Hof erwähnt, der jahrhundertelang als „Burghof“ zusammen mit einer „Burgmühle“ im Besitz des Stiftskapitels war und als zentraler Umschlagplatz für die Eintreibung der „Zehnt“-Abgaben im weiteren Umkreis diente. Nach Übernahme durch die französische, dann preußische Domänenverwaltung wurde der mit einem Wassergraben umgebene Hof 1827 von der Familie Ostler erworben und durch weitere Bauten, insbesondere ein stattliches „Herrenhaus“ mit umgebendem Park ergänzt. Hierbei tun sich Bezüge zu Gottfried Kinkel und seinem Studenten Carl Schurz auf, dessen Vorfahren unter anderem aus Lessenich stammen, sowie zum ehemaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer, dessen Großvater eine Bäckerei in Meßdorf betrieb.


Unsere kleine Exkursion beginnt im alten Ortskern von Lessenich, schließt eine Führung in der Kirche St. Laurentius an und geht dann am Pfarrgarten vorbei entlang des „Alten Bachs“ durch die Meßdorfer Neubausiedlung („im Brocken“) bis hin zum heutigen „Gut Ostler“: Gesamtdauer ca. 2 Stunden.

Anfahrt mit eigenem PKW oder mit Linienbus: Die empfohlenen Verbindungen sind

14:33 Linie 603 ab Poppelsdorf bis Hauptbahnhof, dann 14:46 mit Linie 611 – Ankunft 15:04 (wir warten!)

14:32 Linie 631 ab Poppelsdorf bis Immenburgpark, dann 14:54 mit Linie 611 – Ankunft wie oben

Rückfahrt von der Haltestelle „Gielsdorfer Straße“ in Meßdorf (mit Linie 611 um 17:26, dann alle 15 min.)

Mitteilungen Juni-Juli 2013

Exkursion zum Geysir in Andernach: Sa., 25. Mai 2013 09:30 Uhr

Andernach Bäckerjungenbrunnen

Ort und Zeit:
Samstag, 25. Mai 2013.
Treffpunkt:
09:30 Uhr Schalterhalle im Hauptbahnhof Bonn, gegen 11:00 Uhr am „Bäckerjungenbrunnen“, Marktplatz Andernach.
Kosten:
Fahrpreis Bahn: ca. 8,00 € (Gruppentarif); Erlebniszentrum, Schifffahrt, Geysir: 12,00 €.
Zielgruppe:
Mitglieder und interessierte Gäste.

Vom Bahnhof Andernach aus (Ankunft 10:30 Uhr) gehen wir beim „Helmwartsturm“ durch die mittelalterliche Stadtmauer bis zum „Bäckerjungenbrunnen“ am Marktplatz.

Der anschließende Stadtrundgang führt uns unter anderem zum Historischen Rathaus und zur Burgruine mit Schlossgarten. Durch das Koblenzer Tor geht es schließlich die Stadtmauer entlang zum alten Bollwerk am Rheinufer.

Im Restaurant „Zum Bollwerk“ ist für uns ab 12 Uhr zum Mittagessen reserviert. Gerichte zwischen 8 und 12 €.

Geysir Andernach 2009

Danach finden wir uns gegen 14 Uhr im nahebei gelegenen 2010 eröffneten „Geysir Erlebniszentrum“ ein, wo wir Alles über das Naturphänomen des höchsten Kaltwasser-Geysirs der Welt (60m, Dauer ca. 8 Minuten) erfahren, der 1903 für den damaligen „Namedyer Sprudel“ erschlossen wurde

Mitteilungen April-Mai 2013

Historische Führung um den Bonner Bahnhof: Sa., 27. April 2013 15:00 Uhr

Bahnhof Bonn 1900

Führung durch Gerhard Kirchlinne.

Ort und Zeit:
Samstag, 27. April 2013 15:00 Uhr.
Treffpunkt:
Informationszentrum im Bahnhofsgebäude.
Zielgruppe:
Mitglieder und interessierte Gäste.

Der denkmalgeschützte Bonner Bahnhof wurde 1883/84 als repräsentativer Bau der italienischen Renaissance errichtet. Er ist jedoch nicht der erste Bonner Bahnhof. Dieser wurde bereits 40 Jahre zuvor als Endbahnhof der Linie Köln-Bonn errichtet.

Zum Bau und zur Geschichte dieser frühen Bahnlinie und ihrer linksrheinischen Weiterführung sollen eine Reihe interessanter Fragen angesprochen werden, wie z.B.:

  • Wo lag der erste Bahnhof von 1844 und wie sah er aus?
  • Warum haben fast ausschließlich Bonner Bürger den Bau der Bahn alleine finanziert?
  • Wie sahen die ersten Züge aus und wie war der Bahnverkehr geregelt?
  • Warum sollte Bonn zunächst Endbahnhof sein?
  • Wann und warum wurde die Bahnlinie dann doch bis Koblenz weitergeführt;
  • Wieso hat die Eisenbahn Bonn zu einer herausragenden Hotel- und Tourismusstadt des 19. Jahrhunderts gemacht?
  • Welche Bedeutung hatte das Eisenbahntrajekt für Bonn?
  • Welche Relikte früherer Bahn- und Gleisanlagen sind heute noch zu sehen?
  • Welche unterschiedlichen Projekte zur Tieflage, Gleichlage oder zur Verlegung der Eisenbahn wurden seit Beginn des letzten Jahrhunderts diskutiert?

usw.

Weiterhin sollen die Aufgaben des Bonner Stellwerkes und Fragen zur Steuerung und Sicherheit des heutigen, modernen Eisenbahnverkehrs sowie zur Funktion des Bahnhofs und Verkehrsknotens Bonn angesprochen werden.

Mitteilungen April-Mai 2013