Führung mit Prof. Wolfgang Alt und einigen kundigen ‘Kessenichern‘ – danach (ab 17 Uhr) Einkehr in die Gaststätte Lindenhof, Burbacherstr. 222.
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- Kirche am alten Kessenicher Friedhof, Ecke Nikolausstr./Rosenburgweg, 15:00 Uhr.
Führung mit Prof. Wolfgang Alt und einigen kundigen ‘Kessenichern‘ – danach (ab 17 Uhr) Einkehr in die Gaststätte Lindenhof, Burbacherstr. 222.
Lichtbildervortrag des Autors Gerhard Kirchlinne.

Der Historiker und Geograph Gerhard Kirchlinne, jahrelanger ‘Südstadt-Lehrer‘ und bekannter Stadtführer, lässt in seinem Buche die „Häuser der Gründerzeit erzählen über das gut bürgerliche Leben und Wirken ihrer Erbauer“. So zeigt die bauliche Entwicklung der Südstadt, von den ersten klassizistischen ‘Villen‘ bis zu den späten Jugendstilhäusern, ihre besondere Stellung als attraktiver Zuwanderungsraum für das reiche Bürgertum des 19. Jahrhunderts – das auch heute beliebte ‘Wohndreieck‘ zwischen Poppelsdorfer Allee, Adenauerallee und Reuterstraße zusammen mit dem südwestlichen ‘Poppelsdorfer Zwickel‘ bis zur oberen Argelanderstraße und Sternenburgstraße – auch unser Bürgermeister Bennauer war damals mit im Spiel. Die anmutige Gestaltung von Räumen, Fassaden und Vorgärten machen die dichte reihenweise Bebauung zu einer architektonischen ‘Schmuckkiste‘ Bonns.
Führung durch das kunst-religionsethnologische Museum der Steyler Missionare mit anschließender Einkehr im dortigen Café (ca. 4.50 EUR/Person)
Anfahrt per Auto oder Stadtbahn Linie 66 (Haltestelle: St. Augustin Kloster, Abfahrt Poppelsdorfer Platz Linie 601, 13:42 Uhr, Umstieg in Linie 66 Bonn-Hbf 13:58 Uhr) Treffpunkt am Museumseingang: Arnold-Janssen-Straße 26.
Werksführung mit Frau Lisa Pias durch die historischen Gebäude sowie zu einigen traditionellen Produktionsstätten.
Seit ihrer Gründung in der Bonner Innenstadt (Sterntorbrücke 8) im Jahr 1866 bis zur Übernahme durch den französischen (seit 1832 in Lille bestehenden) Familienbetrieb Doublet im April 2012 wurde die Bonner Fahnenfabrik über 5 Generationen hinweg durch die Unternehmer-Familie Meyer geführt: Nach rasantem Produktionsstart von Flaggen und Fahnen mit dem ‘Preußenadler‘ und als „Hofliferant S. M. des Kaisers“ entwickelte sich der Betrieb ab 1924 in Graurheindorf zur größten deutschen Fahnenfabrik – mit eigener Bleicherei, Färberei, Druckerei und Näherei – in direkter Nähe zum Rheinhafen. Der neue Bonner Firmenchef Jean-Bernard Doublet schreibt heute: „Wir sind stolz auf unsere Produkte Made in Germany, seit 1866!“
Anfahrt empfohlen mit den Bus-Linien 600 oder 601 (Linine 601: Abfahrt 09:20 Uhr ab Poppelsdorfer Platz, Ankunft 09:47 Uhr Haltestelle Graurheindorf, Friesenweg) Treffpunkt am Firmeneingang: Römerstraße 303-305.
„Gruß aus Kessenich“
Grußworte und Präsentation: Dr. Günter Matzke-Hajek (Botaniker)
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Christian Kleist
Klaus Gries
Wolfgang Alt
… und dann weiteres gemütliches Zusammensein bei Speis und Trank!
Am Dienstag dem 1. Dezember, ebenfalls um 18.00 Uhr findet unsere traditionelle Adventsfeier im Pfarrsaal von St. Sebastian, Sternenburgstr. 27, statt. Es soll wieder ein gemütlicher Abend mit Glühwein, Gesang und Geschichten werden. Wir laden herzlich dazu ein.
Historischer Hörsaal des Anatomischen Instituts Bonn-Poppelsdorf, Nussallee 10, Seiteneingang zum Altbau.
Ablauf des Kolloquiums:
Anschließend (gegen 16 Uhr): Führung zur Grabstätte der Familie Nussbaum auf dem Poppelsdorfer Friedhof (Prof. Wolfgang Alt)

Erinnerung an frühere Geschäfte und Gewerbe in Poppelsdorf.
Ort: Gaststätte „Gesindehaus“, Clemens-August-Str. 59 im Obergeschoß.
Zum Abschluss der Sonder-Ausstellung über die “Malerfamilie Rief“ – also der ‘Finissage‘ –
zeigen wir als Ergänzung weitere historische Bilder der ‘Poppelsdorfer Künstler‘
Christian Hohe, Robert Renner und Johann Geuer
Zu dieser kleinen Feier mit Wein, Sekt und Knabbereien laden wir Sie ganz herzlich ein. Das Museum ist an diesem Samstag von 14:00 bis ca.18:00 geöffnet!
Ausklang der Finissage bei weiteren Gesprächen im Griechischen Restaurant “Planet-Hellas“ (Clemens-August-Str. 81).
Als Nachlese zeigen wir Teile des von Wolfgang Dahlhausen aufgezeichneten Films
über das am 16. August 2015 aufgeführte
Festspiel in 3 Akten zum 200. Geburtstag von Gottfried Kinkel: “Demokratisches Bankett“ im Endenicher Ballsaal
Vor- und nachher, sowie in den beiden Pausen zwischen den Akten besteht (bei Getränken und kleinen Speisen) Gelegenheit zum Gedankenaustausch über das schillernde Leben dieses einzigartigen Dichters, Professors, sozialen Politikers und demokratischen Revolutionärs. – Die Filmkassette (2 DVDs) ist für 10 Euro erhältlich.
Prof. Wolfgang Alt und Christian Kleist mit Unterstützung von Klaus Gries und Markus Delfosse


Die ca. 1½ – stündige Führung lässt die ‘vor-industrielle‘ Produktionspraxis einiger wichtiger Handwerke in den 150 Jahren zwischen 1820 und 1970 aufleuchten, insbesondere durch Begehung ehemaliger Werkstätten der Schreinerei (Bach/Spannuth und Weiland), der Polsterei (Schüttler und Huber) sowie einer weiterhin bestehenden Schlosserei (Delfosse).
Vor Ort wird unter anderem berichtet von einer Geflügelfuttermittel-Fabrik, einer Piano-Forte-Fabrik sowie von Besen- Bürsten- und Pfeifenfabriken. Außerdem existierten vormals am Ortsrand eine Lackfabrik, eine Goldleistenfabrik und eine Dampf-Senf-Fabrik.
zum 200. Geburtsjahr des Dichters und Theologie-Dozenten Gottfried Kinkel Professor für Kunst-, Literatur- und Kulturgeschichte sowie demokratisch-sozialer Revolutionär.
Eine bunte Mischung von teilnehmenden Gruppen und einzelnen Akteuren, teilweise auch in historischer Gewandung, wird Beiträge in Form von Reden, Gesängen, Gedichten und Briefen darbringen. So wollen wir das weite Spektrum von Gottfried Kinkel‘s Ideen und Tätigkeiten aufleben lassen – insbesondere die Zeit seiner 35 Bonner Lebensjahre (1815 – 1849), von denen er über 10 Jahre mit der damals stadtbekannten Musikerin und Dichterin Johanna Kinkel geb. Mockel zusammen war – für gut 3 Jahre wohnten sie im Poppelsdorfer Schloss.
Den historischen Rahmen hierfür bildet eine gleichnamige Jubiläumsfeier, welche zum Jahrestag der Märzrevolution am 18. März 1849 vom 1848 gegründeten Endenicher „Demokratischen Verein“ organisiert wurde und in eben demselben Saal stattfand:
der heutige „Ballsaal“ war nämlich damals schon ein Tanz- und Versammlungs-Saal des Gasthofs “Zum Heideweg“ (das Wirtshaus-Gebäude stand noch bis in die 1990er Jahre!)
Vorher – 14 Uhr – besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem
Sternmarsch für “Meinungs- und Bildungs-Freiheit“ im Sinne von Gottfried Kinkel
Von zwei Treffpunkten (1) Mathematik-Zentrum, Endenicher Allee 60 + (2) Schumann-Haus, Sebastianstr. 182 ziehen wir zum Endenicher Ballsaal, wo die beiden Gruppen vom dortigen “Lokal-Komitee“ empfangen werden.