Geschichtlicher Rundgang durch Lessenich und Meßdorf: Sa., 15. Juni 2013 15:00 Uhr

Lessenich(Bonn) St. Laurentius5343

Führung durch Heribert Faber und Wolfgang Alt.

Ort und Zeit:
Samstag, 15. Juni 2013 15:00 Uhr.
Treffpunkt:
Bushaltestelle „Lessenich Kapelle“.
Zielgruppe:
Mitglieder und interessierte Gäste.

Die in idyllischer Umgebung gelegene St. Laurentiuskirche von Lessenich weist eine lange wechselvolle Geschichte auf. Ihr Vorgängerbau wurde auf dem Gelände einer gallo-römischen Kultstätte errichtet, ganz in der Nähe eines wohl schon alten Bachübergangs der „römischen Bergstraße“, welche von Kessenich über den heutigen Poppelsdorfer Platz, dann über Endenich nach Alfter und weiter nach Köln führte.

Die heutige Kirche vermittelt als einzige unter den einst vorhandenen romanischen Chorturmkirchen im Bonner Raum nach Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes den Eindruck dieses Kirchentyps. Unverputzt gelassene römische Ziegel in der Westfassade der um 1080 datierten Kirche künden, dass Lessenich spätestens zur Römerzeit besiedelt war; der Name lässt sich auf „Lasciniacum“ (= Gehöft des Lascinius) zurückführen.

Zusammen mit Kirchengütern des Bonner St. Cassiusstiftes in Lessenich wird im Jahre 1131 auch in Meßdorf („Mehtestorp“ = Dorf des Mehti) ein Hof erwähnt, der jahrhundertelang als „Burghof“ zusammen mit einer „Burgmühle“ im Besitz des Stiftskapitels war und als zentraler Umschlagplatz für die Eintreibung der „Zehnt“-Abgaben im weiteren Umkreis diente. Nach Übernahme durch die französische, dann preußische Domänenverwaltung wurde der mit einem Wassergraben umgebene Hof 1827 von der Familie Ostler erworben und durch weitere Bauten, insbesondere ein stattliches „Herrenhaus“ mit umgebendem Park ergänzt. Hierbei tun sich Bezüge zu Gottfried Kinkel und seinem Studenten Carl Schurz auf, dessen Vorfahren unter anderem aus Lessenich stammen, sowie zum ehemaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer, dessen Großvater eine Bäckerei in Meßdorf betrieb.


Unsere kleine Exkursion beginnt im alten Ortskern von Lessenich, schließt eine Führung in der Kirche St. Laurentius an und geht dann am Pfarrgarten vorbei entlang des „Alten Bachs“ durch die Meßdorfer Neubausiedlung („im Brocken“) bis hin zum heutigen „Gut Ostler“: Gesamtdauer ca. 2 Stunden.

Anfahrt mit eigenem PKW oder mit Linienbus: Die empfohlenen Verbindungen sind

14:33 Linie 603 ab Poppelsdorf bis Hauptbahnhof, dann 14:46 mit Linie 611 – Ankunft 15:04 (wir warten!)

14:32 Linie 631 ab Poppelsdorf bis Immenburgpark, dann 14:54 mit Linie 611 – Ankunft wie oben

Rückfahrt von der Haltestelle „Gielsdorfer Straße“ in Meßdorf (mit Linie 611 um 17:26, dann alle 15 min.)

Mitteilungen Juni-Juli 2013

Exkursion zum Geysir in Andernach: Sa., 25. Mai 2013 09:30 Uhr

Andernach Bäckerjungenbrunnen

Ort und Zeit:
Samstag, 25. Mai 2013.
Treffpunkt:
09:30 Uhr Schalterhalle im Hauptbahnhof Bonn, gegen 11:00 Uhr am „Bäckerjungenbrunnen“, Marktplatz Andernach.
Kosten:
Fahrpreis Bahn: ca. 8,00 € (Gruppentarif); Erlebniszentrum, Schifffahrt, Geysir: 12,00 €.
Zielgruppe:
Mitglieder und interessierte Gäste.

Vom Bahnhof Andernach aus (Ankunft 10:30 Uhr) gehen wir beim „Helmwartsturm“ durch die mittelalterliche Stadtmauer bis zum „Bäckerjungenbrunnen“ am Marktplatz.

Der anschließende Stadtrundgang führt uns unter anderem zum Historischen Rathaus und zur Burgruine mit Schlossgarten. Durch das Koblenzer Tor geht es schließlich die Stadtmauer entlang zum alten Bollwerk am Rheinufer.

Im Restaurant „Zum Bollwerk“ ist für uns ab 12 Uhr zum Mittagessen reserviert. Gerichte zwischen 8 und 12 €.

Geysir Andernach 2009

Danach finden wir uns gegen 14 Uhr im nahebei gelegenen 2010 eröffneten „Geysir Erlebniszentrum“ ein, wo wir Alles über das Naturphänomen des höchsten Kaltwasser-Geysirs der Welt (60m, Dauer ca. 8 Minuten) erfahren, der 1903 für den damaligen „Namedyer Sprudel“ erschlossen wurde

Mitteilungen April-Mai 2013

Historische Führung um den Bonner Bahnhof: Sa., 27. April 2013 15:00 Uhr

Bahnhof Bonn 1900

Führung durch Gerhard Kirchlinne.

Ort und Zeit:
Samstag, 27. April 2013 15:00 Uhr.
Treffpunkt:
Informationszentrum im Bahnhofsgebäude.
Zielgruppe:
Mitglieder und interessierte Gäste.

Der denkmalgeschützte Bonner Bahnhof wurde 1883/84 als repräsentativer Bau der italienischen Renaissance errichtet. Er ist jedoch nicht der erste Bonner Bahnhof. Dieser wurde bereits 40 Jahre zuvor als Endbahnhof der Linie Köln-Bonn errichtet.

Zum Bau und zur Geschichte dieser frühen Bahnlinie und ihrer linksrheinischen Weiterführung sollen eine Reihe interessanter Fragen angesprochen werden, wie z.B.:

  • Wo lag der erste Bahnhof von 1844 und wie sah er aus?
  • Warum haben fast ausschließlich Bonner Bürger den Bau der Bahn alleine finanziert?
  • Wie sahen die ersten Züge aus und wie war der Bahnverkehr geregelt?
  • Warum sollte Bonn zunächst Endbahnhof sein?
  • Wann und warum wurde die Bahnlinie dann doch bis Koblenz weitergeführt;
  • Wieso hat die Eisenbahn Bonn zu einer herausragenden Hotel- und Tourismusstadt des 19. Jahrhunderts gemacht?
  • Welche Bedeutung hatte das Eisenbahntrajekt für Bonn?
  • Welche Relikte früherer Bahn- und Gleisanlagen sind heute noch zu sehen?
  • Welche unterschiedlichen Projekte zur Tieflage, Gleichlage oder zur Verlegung der Eisenbahn wurden seit Beginn des letzten Jahrhunderts diskutiert?

usw.

Weiterhin sollen die Aufgaben des Bonner Stellwerkes und Fragen zur Steuerung und Sicherheit des heutigen, modernen Eisenbahnverkehrs sowie zur Funktion des Bahnhofs und Verkehrsknotens Bonn angesprochen werden.

Mitteilungen April-Mai 2013

Jubiläumsfeier im 50-jährigen „Poppelsdorfer Heimatmuseum“ – Sa., 16. März 2013 15:00 Uhr

Heimatmuseum

In zwei kurzen Vorträgen wird die Bedeutung unseres Heimatmuseums für Poppelsdorf und darüber hinaus dargestellt:

Historische Entwicklung des Museums (Christian Kleist, Wolfgang Alt)

  • Vor 60 Jahren: Begründung als „Heimatsammlung“ durch Pfarrer Rudolf Stöcker
  • 1962: Schenkung an die Stadt Bonn – Etablierung des Museums in der kath. Volksschule
  • 1989: Übernahme der Museumsleitung durch Helmut Uessem
  • 1997: Gründung des Fördervereins „Poppelsdorfer Geschichte e.V.“
  • 2003: Übergabe der Museumsleitung an Christian Kleist

„Virtuelles Industriemuseum Bonn“ (Christian Kleist)

Ausgehend von der Poppelsdorfer Industriegeschichte soll ein Projekt ins Leben gerufen werden zur dokumentarischen Erfassung der ehemaligen und heutigen Industrieunternehmungen in Bonn.

Ort und Zeit:
Sa., 16. März 2013 15:00 Uhr, im ersten Stock der Clemens-August-Schule, Sternenburgstr. 27
Zielgruppe:
Mitglieder und interessierte Gäste

Mitteilungen Februar-März 2013

 

Bericht im General-Anzeiger Bonn

„Mein Freund der Kieselstein“ – Führung durch die Sonderausstellung im Poppelsdorfer Mineralogischen Museum: Fr., 22. Februar 2013 16:30 Uhr

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Führung durch Dr. Renate Schumacher

Ort und Zeit:
Freitag, 22. Februar 2013 16:30 Uhr, Poppelsdorfer Mineralogisches Museum. Ausstellungsbroschüre (PDF).
Treffpunkt:
Eingang des Museums, Innenhof des Poppelsdorfer Schlosses.
Zielgruppe:
Mitglieder und interessierte Gäste

Mitteilungen Februar-März 2013

Jahreshauptversammlung: Sa., 12. Januar 2013 16:00 Uhr

Ort und Zeit:
Samstag 12. Januar 2013 16:00 Uhr, Pfarrsaal Sankt Sebastian.

Tagesordnung:

  • Begrüßung und Jahresrückblick.
  • Unsere neue Webseite – Vorstellung durch Dr. Stefan Langenberg.
  • „Was tut sich auf dem Campus Poppelsdorf ?“- Lichtbildervortrag von Prof. Wolfgang Alt.
  • Vorstellung des Jahresprogramms 2013.
  • Verschiedenes.

… und wie immer:  Gemütliches Zusammensein bei Speis und Trank!

Zielgruppe: Mitglieder und interessierte Gäste